Behandlung, Lieferung und vorläufige Lagerung der Vögel vor der Präparation
Die folgenden Beschreibungen sind sehr wichtige Vorarbeiten, die Voraussetzungen der weiteren , erfolgreichen Arbeiten. Das Versäumen dieser Vorarbeiten kann irreparabele Folgen bringen.
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Nachdem die gejagten Geflügelwilde in Besitz genommen wurden,muss man ins Gefieder blasen, um die Wunden zu suchen, die vor der Jagd und vom Ergreifen verursacht wurden.
Man muss das geronnene Blut abtupfen,dann saugfähiges Material ,Watte oder Taschentücher auf die Wunde kleben, um die weitereVerschmutzungen zu vermeiden.
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Es ist verboten, die Geflügelwilde gewöhnlich mit Hals aufzuhängen, denn die Halsfeder zerbrechen.
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Es ist am besten, den Vogel mit Beinen aufzuhängen und so auskühlen.
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Es ist verboten, den Vogel in die Hirtentasche oder in den Plastikbeutel zu legen.
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Die Feder des ausgekühlten Vogels werden mit einem nassen Schwamm vom Blut und von sonstigen Verschmutzungen säubern. So werden die Entstehungen der bleibenden Flecken vorbeugen. Dann in gedehntenKörperlage, die Flügel sind zugeklappt (Beine ausgestreckt), wickeln wir den Vogel in einen Zeitungspapierzylinder (aufpassen auf die Unversehrtheit der Ruderfeder), packen in Folie oder in Plastikbeutel ein. Sie werden mit Gummibanden abschliessen. Dann werden sie, wie die Lebensmittel, in eine Gefrierruhe eingefriert.
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Der eingefrierte Vogel beim Minus 20 Celsius wird in 1-2 Jahre auch zur Verarbeitung geeignet. Ohne Folien gefrierter Kadaver wird in so hohen Maße ausgetrocknen, dass das Häuten höchst erschwert wird. Der gefrierte Vogel ist immer lieferbar, im Zeitungspapier mit Eisakku dick gepackt ist haltbar auch 2 Tage lang ohne Schaden.
Fellwildtier Lagerung, Behandlung, Lieferung
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Bei den kleinkörperlichen Säugetiere kann man solches Verfahrungen, wie bei den Vögeln anwenden.
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Das Tier soll unbedingt aufgehängt auskühlen. Wenn die Seite des Tieres mit Boden , Betonfläche in Berührung kommen, wird die Behaarung schnell besonders um Bauch „grün„ die Behaarung wird zur Präparation nicht geeignet.
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Im Fall der Großwilde beginnt die Vorbereitung der späteren Arbeit schon auf dem Jagdrevier. Zuerst muss man sich entschieden, in welcher Form wird das Wildtier behaltet.
Bei dem Aufbrechen ist das Verfahren ganz anders, bei einer Ganz- oder Halbpräparation, bzw. im Fall der Wildhautteppiche.
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Wenn ein Teppich aus der Haut wird, dann schneiden wir das auf dem rückenliegendes Tier entlang der Mittellinie der Körper vom Mastdarm bis des Kiefers.
Dimensionierung
Wenn wir eine ganzkörperliche Präparation oder Kopfpräparation machen lassen, brauchen wir weitere Verfahrungen: Messung von dem Wildkörper, weil der Wildkörper zum Präparator nicht immer ankommt.
Den Fall zur Präparation muss man von dem Körper an der Haut mit der Hilfe der Handfläche und der Kante des Messers. Diese Arbeiten muss man mit vorsichtigen Schnitten machen. Man darf nicht die Haut ausschneiden oder Blindschnitte machen.
Den Kopf häuten, wenn der Kopfgehäutet wird, muss man den Ohrenspitz ganz am Schädel durchschneiden, aber wenn der Mund, die Augenumgebung und der Nasenknorpel häuten werden, muss man möglichst mehrere Teilen auf der Haut lassen.
Der Schnitt auf der Bauchseite soll nur zum Ende des Brustbeins kommen. Die Aufmachung des Halses soll der Schnitt auf der Rückenseite von Schulterblatt bis des Hinterkopfes fortsetzen.
Im Fall der Hirscharten wird der Schnitt im Form ”Y„ angewendet.
Die Geweihansatze muss man mit einem scharfen Messer im Kreis aufmachend den Kopf häuten.
Im Fall einer Halbpräparation ist es am wichtigstens, genug Haut zu lassen. Hinter dem Brustbein senkrecht auf der Rückenlinie muss man die Haut nach den Abbildungen abschneiden.
Die abgeschnittene Haut soll nach oben mit der Fleischseite ausbreiten und gut glätten. Die ausbreitende Haut soll mit Salz gründlich einreiben. Die Kopfhaut soll in der Umgebung der Augen, des Mundes, des Ohransatzes und Ohrbecken gründlich salzen. Man lässt die Haut einen Tag lang ausbreiten, solange Wasser daraus rieselt. Am nächsten Tag werden die Bauchrande und die Extremitäten einknicken, dann vom Kopf bis Schwanzes aufrollen. Die so behandelte Haut soll in einen Plastiksack einlegen und frieren. Wenn es möglich ist, bald verarbeiten.